die bezeichnung chronometer<br>muss sich eine uhr erst verdienen.
Die strengen Kriterien der DIN 8319, nach der das LMET und das SLME prüfen, schreiben eine 15-tägige Kontrolle vor. In den fünf Lagen „Krone links“, „Krone oben“, „Krone unten“, „Zifferblatt oben“ und „Zifferblatt unten“ muss der mittlere tägliche Gang zwischen -4 und +6 Sekunden liegen, wobei die mittlere tägliche Gangabweichung zwei Sekunden und die größte Gangabweichung fünf Sekunden nicht überschreiten darf. Alle Uhren werden bei Temperaturen von 23°C, 8°C sowie 38°C und bei einer Luftfeuchtigkeit von ca. 50% geprüft.

Nach jeweils 24 Stunden wird die Abweichung gemessen und die Werke werden aufgezogen. Am zehnten Tag der Prüfungen werden eventuell vorhandene Komplikationen eingeschaltet, um deren Verhalten auf die Ganggenauigkeit zu kontrollieren. Eine Besonderheit der deutschen Norm ist, dass die Uhr sekundengenau einstellbar sein muss und das Uhrwerk den Testgang nicht separat, sondern komplett im Gehäuse montiert durchläuft, um eventuelle Abweichungen auszuschließen.

Bleibt noch zu erwähnen, dass alle Armbanduhren der WEMPE CHRONOMETERWERKE GLASHÜTTE /SA und der WEMPE ZEITMEISTER GLASHÜTTE /SA die penible Prüfung des LMET und SLME bestanden haben. Damit dürfen die Präzisionsarmbanduhren von Wempe jetzt offiziell die Bezeichnung Chronometer auf ihrem Zifferblatt tragen.